München, Theresienwiese –
Am Eröffnungstag des 191. Oktoberfests in München kam es am Fahrgeschäft Predator zu einem technischen Zwischenfall. Während einer Fahrt blieb die Attraktion stehen. Mehrere Fahrgäste befanden sich zu diesem Zeitpunkt kopfüber in ihren Sitzen und mussten einige Minuten auf die Befreiung warten.
Nach Angaben der Wiesn-Sanitäter der Aicher Ambulanz, der Feuerwehr und verschiedener Medien konnten die betroffenen Besucher aus dem Fahrgeschäft befreit und anschließend vor Ort untersucht werden. Einige, vor allem jüngere Gäste, klagten über leichten Schwindel und Kreislaufprobleme. Schwerwiegende Verletzungen wurden in den vorliegenden Berichten nicht bekannt. Die Besucher konnten nach der Betreuung wieder auf das Festgelände zurückkehren.
Unterschiedliche Zeitangaben zum Ablauf
Die Berichte nennen unterschiedliche Zeitangaben. Die Wiesn-Sanitäter berichteten von ungefähr fünf Minuten, in denen die Fahrgäste kopfüber ausharren mussten. Betreiber Willy Kaiser erklärte dem Bayerischen Rundfunk dagegen, dass die Gäste ungefähr 120 Sekunden über Kopf gewesen seien und der gesamte Evakuierungsplan rund fünf Minuten gedauert habe. Die Angaben werden deshalb in dieser News getrennt dargestellt und nicht als vollständig einheitliche Zeitangabe zusammengeführt.
Sensor als Auslöser des technischen Stopps
Nach Angaben des Betreibers löste ein Sensor die Sicherheitsabschaltung aus. Der Sensor wurde anschließend ausgetauscht. Danach prüfte der TÜV das Fahrgeschäft erneut. Laut den vorliegenden Berichten wurde der Predator noch am Abend wieder freigegeben und nahm den Betrieb erneut auf.
Für FunFair Entertainment steht bei der Einordnung fest: Der Vorfall muss sachlich dokumentiert werden. Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass die erneute technische Prüfung und die Wiederfreigabe ebenfalls Teil der bestätigten Entwicklung sind. Eine abschließende Bewertung der technischen Ursache oder des Krisenmanagements wird in dieser Meldung nicht vorgenommen, da hierzu unterschiedliche Darstellungen vorliegen.
Der Predator gehört zu den Fahrgeschäften, bei denen sich die Plattform und die Gondeln gegensinnig bewegen. Laut den veröffentlichten Angaben erreicht die Attraktion eine Höhe von bis zu 16 Metern und eine Geschwindigkeit von bis zu 60 Kilometern pro Stunde.


