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Voodoo Jumper 2026: Pützchen, Oktoberfest, Freimarkt und Dinslaken – Herbsttour steht

8 Min. Lesezeit
Voodoo Jumper von Hans Otto Schäfer jun. auf einem beleuchteten Kirmesplatz – Herbsttour 2026 mit Pützchens Markt, Oktoberfest München, Bremer Freimarkt und Martinikirmes Dinslaken
Voodoo Jumper von Hans Otto Schäfer jun. auf einem beleuchteten Kirmesplatz – Herbsttour 2026 mit Pützchens Markt, Oktoberfest München, Bremer Freimarkt und Martinikirmes Dinslaken

Der Voodoo Jumper von Hans Otto Schäfer jun. hat seine nächsten vier Stationen bekanntgegeben: Pützchens Markt, Oktoberfest München, Bremer Freimarkt und Martinikirmes Dinslaken.

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Die Reiseroute des Voodoo Jumper für den Herbst 2026 steht. Der Schaustellerbetrieb hinter dem beliebten Rundfahrgeschäft hat die nächsten vier Stationen öffentlich bekanntgegeben – und die führen das Geschäft innerhalb von knapp zwei Monaten auf vier sehr unterschiedliche und zugleich große Volksfeste in Deutschland.

Nach der aktuell veröffentlichten Route geht es zunächst vom 11. bis 15. September zum Pützchens Markt nach Bonn. Nur wenige Tage später folgt der wohl prominenteste Termin der Herbstreise: Vom 19. September bis 4. Oktober steht der Voodoo Jumper auf dem Münchner Oktoberfest. Danach führt die Reise nach Norden. Vom 16. Oktober bis 1. November ist das Geschäft für den Bremer Freimarkt angekündigt. Den Abschluss der derzeit veröffentlichten Route bildet vom 6. bis 10. November die Martinikirmes in Dinslaken.

Damit verbindet die Herbsttour 2026 vier Plätze, die unterschiedlicher kaum sein könnten: eine große Traditionskirmes im Rheinland, das weltweit bekannte Oktoberfest in München, einen der ältesten und größten Freimärkte Deutschlands sowie eine traditionsreiche Herbstkirmes am Niederrhein.

Der Voodoo Jumper gehört seit 2012 zum deutschen Reisebestand und hat sich in dieser Zeit auf zahlreichen großen Volksfesten etabliert.

Voodoo Jumper
Von Hans Otto Schäfer jun.

Ride-Index führt den Voodoo Jumper unter Hans Otto Schäfer jun. aus Schwerte. Hersteller ist Fabbri aus Italien, der Fahrgeschäftstyp heißt Smashing Jump.

Das Geschäft wurde 2012 gebaut und feierte seine Premiere im Juni desselben Jahres auf dem Sommersend in Münster. Damit ist der Voodoo Jumper inzwischen seit mehr als 14 Jahren auf deutschen Festplätzen unterwegs.

Die Anlage verfügt über zwölf frei drehende Zweier-Gondeln und bietet damit Platz für insgesamt 24 Fahrgäste. Die Gondeln hängen außen am rotierenden Fahrkranz und bewegen sich während der Fahrt nicht nur im Kreis, sondern gleichzeitig schnell auf und ab.

Genau diese Kombination macht das Fahrgefühl aus. Die Gondeln drehen sich frei, während der zentrale Fahrmechanismus immer wieder schnelle Höhenwechsel erzeugt. Dadurch entstehen kurze Momente, die sich wie ein kleiner Freifalleffekt anfühlen.

Eine Besonderheit ist, dass der Voodoo Jumper trotz seiner dynamischen Fahrt ohne klassische Überkopffahrt auskommt. Der Betreiber selbst wirbt deshalb mit einem intensiven Fahrerlebnis, das trotzdem für ein breiteres Publikum geeignet bleibt.

Technisch ist das Geschäft ebenfalls kompakt aufgebaut. Die Betreiberseite nennt eine Front von rund 22 Metern, etwa 20 Meter Tiefe und eine Höhe von 9,65 Metern. Der Anschlusswert liegt bei 200 Kilowatt. Nach Absprache kann die Anlage auch mit einem Durchmesser von etwa 18 Metern aufgebaut werden.

Erste Station: Pützchens Markt in Bonn

bis 15. September 2026

Der erste große Herbsttermin führt nach Bonn.

Pützchens Markt gehört zu den bedeutendsten Volksfesten in Nordrhein-Westfalen und findet 2026 vom 11. bis 15. September statt. Der Voodoo Jumper gehört zum aktuellen öffentlich nachvollziehbaren Beschickungsstand.

Für 2026 hat die Stadt Bonn zehn Platzneuheiten angekündigt. Gleichzeitig kehren zahlreiche bekannte Stamm- und Großgeschäfte zurück. Der Voodoo Jumper gehört zu dieser zweiten Gruppe und wird in den aktuellen Beschickungsübersichten unter Schäfer geführt.

Pützchens Markt ist für den Voodoo Jumper kein unbekannter Platz. Bereits im Vorjahr war das Geschäft dort dokumentiert. Damit beginnt die aktuelle Herbsttour auf einem Fest, auf dem das Fahrgeschäft bereits ein bekanntes Bild ist.

Die Terminlage ist für den Schaustellerbetrieb sportlich: Pützchens Markt endet am Dienstag, 15. September. Nur vier Tage später beginnt in München das Oktoberfest.

Nach München bleibt nur ein kurzes Zeitfenster

Zwischen Bonn und München liegen mehrere hundert Kilometer.

Nach dem letzten Pützchens-Markttag müssen Abbau, Transport und Aufbau innerhalb weniger Tage erfolgen. Gerade bei einem Fahrgeschäft dieser Größe bedeutet das präzise Logistik.

Der Voodoo Jumper ist zwar deutlich kompakter als große Achterbahnen oder mehrstöckige Laufgeschäfte, dennoch müssen Fahrkranz, Gondeln, Fassade, Beleuchtung, Kasse, Technik und Transporte sicher abgebaut und umgesetzt werden.

Dass diese Route eingeplant ist, zeigt, wie eng die Reisepläne großer Schaustellerbetriebe im Herbst getaktet sein können.

Zweite Station: Münchner Oktoberfest

September bis 4. Oktober 2026

Nur wenige Tage nach Pützchen folgt der größte Termin der Route.

Das 191. Münchner Oktoberfest findet vom 19. September bis 4. Oktober 2026 auf der Theresienwiese statt. Die Stadt München nennt für die Wiesn 2026 insgesamt 478 zugelassene Betriebe bei 954 Bewerbungen. Das Festgelände umfasst rund 34,5 Hektar.

Der Voodoo Jumper ist auf der Wiesn längst kein Neuling mehr.

Die offizielle Oktoberfest-Seite führt das Geschäft als Attraktion und schreibt, dass der Voodoo Jumper seit 2017 auf dem Festgelände vertreten ist. Damit hat sich das Fahrgeschäft über die vergangenen Jahre einen festen Platz im Münchner Schaustellerangebot erarbeitet.

2026 steht der Voodoo Jumper erneut in der Schaustellerstraße.

Gerade das Oktoberfest stellt für ein reisendes Fahrgeschäft besondere Anforderungen. Die Wiesn dauert 16 Tage und gehört zu den publikumsstärksten Volksfesten weltweit. Die Fahrgeschäfte laufen am Eröffnungstag ab 12 Uhr, danach je nach Wochentag bereits ab 9 oder 10 Uhr und teilweise bis Mitternacht.

Für den Voodoo Jumper bedeutet der Münchner Termin damit mehr als zwei Wochen nahezu täglichen Dauerbetrieb.

Seit 2017 regelmäßig auf der Wiesn

Die Verbindung zwischen dem Voodoo Jumper und dem Oktoberfest ist inzwischen ein eigener Teil der Reisegeschichte des Fahrgeschäfts.

Als das Geschäft 2012 seine Premiere feierte, war München noch nicht Teil dieser Tradition. Fünf Jahre später kam der Voodoo Jumper erstmals auf die Theresienwiese.

Seitdem gehört er zu den modernen Rundfahrgeschäften, die den Fahrgeschäftsbereich des Oktoberfests ergänzen.

Die offizielle Oktoberfest-Seite beschreibt die unterschiedlichen Fahrprogramme und hebt besonders das schnelle Speed-Programm hervor. Gleichzeitig bleibt die Anlage ohne Überkopffahrt – ein Merkmal, das sie von vielen anderen intensiven Fahrgeschäften unterscheidet.

Dritte Station: Bremer Freimarkt

Oktober bis 1. November 2026

Nach dem Oktoberfest bekommt der Schaustellerbetrieb etwas mehr Zeit für den nächsten Wechsel.

Zwischen dem letzten Wiesn-Tag am 4. Oktober und dem Beginn des Bremer Freimarkts am 16. Oktober liegen knapp zwei Wochen.

In Bremen wartet anschließend ein weiterer traditionsreicher Großplatz.

Der Freimarkt 2026 läuft vom 16. Oktober bis 1. November auf der Bürgerweide. Bremen bezeichnet die Veranstaltung als fünfte Jahreszeit. 17 Tage lang bestimmen Fahrgeschäfte, Gastronomie, Buden und Festzelte das Gelände.

Auch beim Bremer Freimarkt ist der Voodoo Jumper bereits offiziell als Attraktion gelistet.

Die Veranstaltungsseite des Freimarkts beschreibt die hängenden, selbst drehenden Zweier-Gondeln und die schnelle Auf- und Abbewegung mit Freifalleffekt.

Damit ist Bremen nicht nur durch die aktuelle Reiserouten-Ankündigung bestätigt, sondern zusätzlich über die offizielle Attraktionsdarstellung des Freimarkts.

Der Freimarkt gehört zu den ältesten Volksfesten Deutschlands. 2026 findet die Veranstaltung bereits zum 991. Mal statt.

Für den Voodoo Jumper folgt damit direkt nach dem Oktoberfest ein zweiter langer Spieltermin: 16 Tage in München, anschließend 17 Tage in Bremen.

Fast sieben Wochen auf zwei Großveranstaltungen

Allein die beiden mittleren Stationen der Herbsttour zeigen die Intensität des Reiseplans.

Vom 19. September bis 4. Oktober steht der Voodoo Jumper in München. Nach dem Ortswechsel beginnt am 16. Oktober der Bremer Freimarkt und läuft bis 1. November.

Zusammen ergeben diese beiden Plätze mehr als einen Monat Spielzeit.

Hinzu kommen Pützchens Markt davor und die Martinikirmes danach.

Damit ist der Voodoo Jumper im Herbst 2026 nahezu durchgehend auf großen Veranstaltungen unterwegs.

Vierte Station: Martinikirmes Dinslaken

bis 10. November 2026

Nach dem Freimarkt geht es zurück nach Nordrhein-Westfalen.

Die Martinikirmes in Dinslaken ist vom 6. bis 10. November 2026 angesetzt. Das Datum ist auch in den Bewerbungsunterlagen der Stadt Dinslaken für die Veranstaltung offiziell ausgewiesen.

Der Voodoo Jumper wurde im aktuellen Kirmesforum-Thread für Dinslaken unter Schäfer eingetragen. Als Quelle wird die aktuelle Facebook-Ankündigung genannt.

Damit passt der Dinslakener Termin exakt zu der nun veröffentlichten Reiseroute des Fahrgeschäfts.

Zwischen dem Ende des Bremer Freimarkts am 1. November und dem Beginn der Martinikirmes am 6. November liegen erneut nur wenige Tage.

Dinslaken bildet damit nach aktuellem Stand den Abschluss der veröffentlichten Herbstroute.

Vier Plätze – vier unterschiedliche Kirmeskulturen

Interessant ist nicht nur die Länge der Reise, sondern auch die Mischung der Veranstaltungen.

Pützchens Markt steht für eine klassische große rheinische Kirmes mit starkem Traditionsbezug.

Das Münchner Oktoberfest verbindet weltweite Bekanntheit, Festzelte und einen riesigen Fahrgeschäftsbereich.

Der Bremer Freimarkt bringt norddeutsche Volksfesttradition auf die Bürgerweide.

Die Martinikirmes Dinslaken ist dagegen eine kompaktere Herbstkirmes, die den Abschluss der Route im November bildet.

Für den Voodoo Jumper bedeutet das innerhalb weniger Wochen vier unterschiedliche Publikumsstrukturen und Festplatzkonzepte.

Der Voodoo Jumper gehört 2026 ohnehin zu den viel reisenden Geschäften

Schon vor der jetzt angekündigten Herbsttour war der Voodoo Jumper 2026 auf zahlreichen bekannten Plätzen vertreten.

Öffentlich dokumentiert sind unter anderem die Karnevalskirmes Dortmund, die Palmkirmes Recklinghausen, das Frühlingsvolksfest Nürnberg, die Frühjahrs-Sprödentalkirmes Krefeld, die Pfingstkirmes Menden, die Sterkrader Fronleichnamskirmes, die Kirmes Gevelsberg, die Rheinkirmes Düsseldorf, die Cranger Kirmes und der Bad Kreuznacher Jahrmarkt.

Damit war das Geschäft bereits vor September quer durch Deutschland unterwegs.

Die neue Veröffentlichung zeigt nun, wie die Reise bis mindestens November weitergeht.

Der Herbst 2026 wird damit besonders lang

Mit Pützchen, München, Bremen und Dinslaken endet die Saison für den Voodoo Jumper nicht schon nach den großen Sommerplätzen.

Im Gegenteil: Der Herbst zählt zu den intensivsten Reisephasen.

Vom 11. September bis 10. November umfasst der aktuell veröffentlichte Abschnitt fast zwei Monate. Die Pausen zwischen den einzelnen Plätzen dienen im Wesentlichen dem Abbau, Transport und Neuaufbau.

Für Schausteller ist genau diese Logistik ein wesentlicher Teil des Geschäfts, den Besucher auf dem Platz oft kaum wahrnehmen.

Wenn am Abend die letzte Fahrt endet, beginnt hinter den Kulissen häufig schon die Vorbereitung auf den nächsten Standort.

Aktueller Reiseplan des Voodoo Jumper

bis 15. September 2026
Pützchens Markt in Bonn.

September bis 4. Oktober 2026
Oktoberfest in München.

Oktober bis 1. November 2026
Bremer Freimarkt.

bis 10. November 2026
Martinikirmes in Dinslaken.

Alle vier Termine sind inzwischen öffentlich nachvollziehbar. Die Reiseroute selbst wurde vom Voodoo Jumper über den eigenen Facebook-Auftritt veröffentlicht. Die jeweiligen Veranstaltungszeiträume lassen sich zusätzlich über Veranstalter- beziehungsweise offizielle Festseiten bestätigen.

Damit steht fest: Für Hans Otto Schäfer jun. und den Voodoo Jumper wird der Herbst 2026 noch einmal eine intensive Reisephase – vom Rheinland über Bayern und Bremen zurück an den Niederrhein.

Häufige Fragen zum Artikel

Wo steht der Voodoo Jumper im Herbst 2026?

Die aktuell veröffentlichte Route führt zum Pützchens Markt in Bonn, anschließend zum Oktoberfest nach München, weiter zum Bremer Freimarkt und zum Abschluss zur Martinikirmes in Dinslaken.

Wer betreibt den Voodoo Jumper?

Der Voodoo Jumper reist unter Hans Otto Schäfer jun. aus Schwerte. Ride-Index führt den Betreiber seit der Premiere des Fahrgeschäfts im Jahr 2012.

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