Beschickung Herbst-Beschickung nimmt Gestalt an 9 Min. Lesezeit

Sprödentalkirmes Krefeld 2026: Invader, Caribbean Star und Geister Tempel für den Herbst

Herbst-Sprödentalkirmes Krefeld 2026 mit Invader, Caribbean Star und Geister Tempel als bekannte Fahrgeschäfte der aktuellen Beschickung
Herbst-Sprödentalkirmes Krefeld 2026 mit Invader, Caribbean Star und Geister Tempel als bekannte Fahrgeschäfte der aktuellen Beschickung

Die Herbst-Sprödentalkirmes Krefeld 2026 nimmt Gestalt an: Invader, Caribbean Star und Geister Tempel gehören zum aktuellen Stand. Weitere Geschäfte, Änderungen und die Geschichte des Festplatzes im Überblick.

Die Herbst-Sprödentalkirmes Krefeld 2026 nimmt immer deutlichere Formen an. Für die zehn Kirmestage vom 2. bis 11. Oktober sind inzwischen mehrere Fahr- und Schaugeschäfte öffentlich nachvollziehbar mit Krefeld verbunden. Zu den auffälligsten Namen gehören Invader von Marvin Dreßen, der Caribbean Star von Schneider und der Geister Tempel von Bram van de Molengraft und Richard Sipkema.

Eine vollständig veröffentlichte Endbeschickung der Stadt Krefeld liegt zum aktuellen Stand noch nicht vor. Deshalb trennt FunFair Entertainment in dieser Übersicht bewusst zwischen dem offiziell bestätigten Veranstaltungsrahmen, Betreiber- und Tourplanangaben sowie Informationen aus der Kirmesszene, die auf konkrete Betreiber- oder Social-Media-Quellen verweisen.

Der Termin steht offiziell fest

Die Stadt Krefeld hat die Herbst-Sprödentalkirmes 2026 für Freitag, 2. Oktober, bis Sonntag, 11. Oktober, angesetzt. Der aktuelle Veranstaltungskalender nennt den Start am 2. Oktober um 17 Uhr und das Ende am 11. Oktober um 22 Uhr.

Austragungsort ist wie gewohnt der Sprödentalplatz an der Uerdinger Straße. Der Platz gehört zu den großen klassischen Festplätzen am Niederrhein. Ein Verwaltungsbericht der Stadt nennt eine Gesamtfläche von 52.257 Quadratmetern. Bei den Sprödentalkirmessen reisen regelmäßig etwa 120 bis 130 Schaustellerbetriebe mit Fahrgeschäften, Spielgeschäften, Losbuden und Gastronomie nach Krefeld.

Die Sprödentalkirmes wird zweimal jährlich ausgerichtet: im Frühjahr und im Herbst. Wie groß ihre regionale Bedeutung weiterhin ist, zeigte bereits die Frühjahrsausgabe 2026. Nach Angaben des Deutschen Schaustellerbundes kamen rund 300.000 Besucher auf den Sprödentalplatz.

Invader gehört zu den großen Namen im Herbst

Invader
Von Marvin Dreßen.

Mit Invader ist eine der auffälligsten Kirmesneuheiten der Saison 2026 für den Krefelder Herbst öffentlich dokumentiert. Im aktuellen Kirmesforum-Terminthread wurde die Teilnahme bereits am 25. Juli eingetragen. Als Quelle wird dort eine direkte Nachfrage auf der Rheinkirmes genannt.

Der Invader wurde 2026 neu in Betrieb genommen und reist unter Marvin Dreßen aus Mönchengladbach. Als Hersteller wird SAD Maschinenbau geführt. Das Geschäft verfügt über 16 freischwingende Gondeln mit insgesamt 32 Plätzen.

Die ursprüngliche Planung für die Saison sah eine deutlich frühere Premiere vor. FunFair Entertainment hatte bereits im Mai darüber berichtet, dass die geplante Premiere auf der Sterkrader Fronleichnamskirmes nicht eingehalten werden konnte, weil sich die Fertigstellung verzögerte. Im weiteren Verlauf des Sommers ging Invader schließlich auf Reise und gehört seitdem zu den besonders beachteten Neuheiten der Saison.

Für die Herbst-Sprödentalkirmes wäre der Auftritt deshalb mehr als nur ein weiterer Tourstopp: Krefeld bekommt eines der neuen Geschäfte des Jahres in einer Phase, in der viele Kirmesfans den Invader erstmals selbst erleben können.

Caribbean Star bringt einen selten gewordenen Klassiker

Caribbean Star
Von Schneider.

Der Caribbean Star von Schneider ist inzwischen einer der stärksten öffentlich nachvollziehbaren Namen für Krefeld. Im Kirmesforum wurde die Teilnahme am 3. August zunächst über eine Facebook-Kommentar-Anfrage beim Schaustellerbetrieb dokumentiert. Anfang September wurde dort zusätzlich berichtet, dass die Facebook-Seite der Krefelder Sprödentalkirmes mit Fahrgeschäftsvorstellungen begonnen und den Caribbean Star präsentiert habe.

Das Geschäft ist ein Explorer des französischen Herstellers Reverchon. Aktuelle Fachdaten führen das Baujahr 1982. Auf einer Fläche von ungefähr 17 mal 17 Metern befinden sich 20 Gondeln mit Platz für insgesamt 40 Personen.

Gerade dieser Fahrgeschäftstyp macht den Caribbean Star interessant. Explorer-Anlagen gehören inzwischen nicht mehr zu den Geschäften, die auf nahezu jedem größeren deutschen Kirmesplatz stehen. Die Fahrt lebt von der kreisenden Hauptbewegung, den einzelnen Gondeln und der Möglichkeit, den Fahrablauf je nach Betrieb unterschiedlich dynamisch zu gestalten.

Die farbenfrohe Beach- und Caribbean-Gestaltung setzt zudem einen deutlichen optischen Kontrast zu modernen Thrill-Rides. Für Krefeld verbindet der Caribbean Star damit klassische Rundfahrgeschäftstechnik mit einer auffälligen, eigenständigen Gestaltung.

Geister Tempel kehrt in den Krefelder Herbst zurück

Geister Tempel
Von Bram van de Molengraft / Richard Sipkema.

Eine der jüngsten Ergänzungen betrifft die Geisterbahn. Am 5. September wurde der Geister Tempel im aktuellen Krefelder Terminthread ergänzt. Als Quelle nennt der Beitrag ausdrücklich die Facebook-Seite der Krefelder Sprödentalkirmes.

Die Bahn ist auf dem Sprödentalplatz keine Unbekannte. Bereits zur Herbst-Sprödentalkirmes 2024 war der Geister Tempel in Krefeld zu Gast. Damit zeichnet sich für 2026 eine Rückkehr ab.

Ride-Index führt die Anlage als zweistöckige Geisterbahn des italienischen Herstellers Barbisan. Das Geschäft stammt aus dem Jahr 1999 und misst ungefähr 28 Meter in der Breite, zwölf Meter in der Tiefe und zwölf Meter in der Höhe. Die heutige Reise erfolgt unter Bram van de Molengraft und Richard Sipkema aus den Niederlanden.

Die Bahn besitzt zudem eine längere Namensgeschichte. Bis 2017 war sie als Horror-World bekannt, von 2018 bis 2022 als Ghost Adventure. Der heutige Geister Tempel verbindet damit eine vergleichsweise große zweistöckige Front mit einer Reisegeschichte, die bereits mehr als zwei Jahrzehnte umfasst.

Weitere Fahrgeschäfte sind bereits öffentlich dokumentiert

Neben den drei Geschäften im Titel gibt es weitere Namen, die für den Krefelder Herbst bereits öffentlich mit konkreten Quellen genannt werden.

Mama Caramba
Von Jansen.

Mama Caramba wurde bereits am 22. Juli im Kirmesforum eingetragen. Als Quelle wird der veröffentlichte Instagram-Tourplan des Geschäfts angegeben. Damit gehört das Rundfahrgeschäft zu den früher bekannt gewordenen Namen der diesjährigen Herbstbeschickung.

Jetlag – The Ride
Von Weber.

Jetlag wurde am 25. Juli im Terminthread ergänzt. Als Quelle nennt der Beitrag ein Gespräch mit dem Schausteller. Eine weitere aktuelle Oktober-Beschickungsübersicht führt Jetlag ebenfalls für Krefeld.

Speedy
Von Welte.

Bei den Familienachterbahnen gab es während der Planung eine Änderung. Zunächst wurde Willy der Wurm von Bauermeister genannt. Anfang August teilte der Account KrefelderSprödentalkirmes im Forum jedoch mit, dass stattdessen Speedy von Welte kommen soll. Wenige Tage später wurde zusätzlich festgehalten, dass Willy der Wurm nach Angaben des Schaustellers nicht nach Krefeld kommt.

Speedy ist damit der aktuell dokumentierte Family Coaster für den Herbst.

Bekannte Stammgeschäfte gehören ebenfalls zur Krefelder Diskussion

Die Sprödentalkirmes besitzt über die Jahre eine Reihe von Geschäften, die regelmäßig im Herbst auf dem Sprödentalplatz auftauchen. Im aktuellen Kirmesforum-Thread werden unter anderem der Break Dance von Bruch, die beiden Autoscooter von Loosen und Hartmann sowie der Schlager Express von Dreßen als Herbst-Stammbeschicker geführt.

In der Diskussion wird außerdem das Riesenrad von Gormanns zum bekannten Herbstbild gezählt. Solche langjährigen Platzbindungen sind für die Einordnung wichtig, sie ersetzen aber keine aktuelle Einzelbestätigung für 2026. FunFair Entertainment führt sie deshalb nicht automatisch auf derselben Bestätigungsstufe wie einen aktuellen Betreiber- oder Tourplanhinweis.

Gerade bei Beschickungen kann sich bis zum Aufbau noch etwas verändern. Verträge, Anschlussplätze, technische Probleme oder kurzfristige Absagen können dazu führen, dass ein Geschäft nicht anreist oder ein Ersatz verpflichtet wird.

Wilde Maus zunächst genannt – dann wieder zurückgezogen

Wie schnell sich eine Beschickung verändern kann, zeigt die Wilde Maus von Barth.

Am 2. September wurde die Wilde Maus im Kirmesforum zunächst für Krefeld genannt. Als Quelle wurde die Firma Barth angegeben. Noch am selben Tag folgte jedoch die Korrektur: Das Geschäft werde doch nicht kommen. Auf Nachfrage nach der Quelle wurde ausdrücklich Herr Barth persönlich genannt.

Für den aktuellen Stand bedeutet das: Die Wilde Maus gehört nicht mehr zur Krefelder Beschickung, auch wenn sie in älteren Zwischenständen oder Diskussionen noch auftauchen kann.

Diese Entwicklung ist ein gutes Beispiel dafür, warum FunFair Entertainment bei laufenden Beschickungsrecherchen nicht nur alte Listen übernimmt, sondern spätere Änderungen berücksichtigt.

Auch ein Hochfahrgeschäft war noch gesucht

Ein weiterer offener Punkt betrifft die Höhen- beziehungsweise Thrill-Sparte. Am 6. August wurde im Kirmesforum dokumentiert, dass über verschiedene Social-Media-Kanäle und Schaustellergruppen nach einem Hochfahrgeschäft für die Herbst-Sprödentalkirmes gesucht wurde.

Für den Stellplatz sollen ungefähr 18 bis 20 Meter zur Verfügung stehen. Als Beispiele wurden Geschäftstypen wie Teppich, Schaukel oder Top Scan genannt. Diese Beispiele sind jedoch keine konkreten Zusagen und dürfen nicht als bestätigte Fahrgeschäfte verstanden werden.

Welches Geschäft diese Position letztlich einnimmt oder ob die Platzplanung inzwischen anders gelöst wurde, ist aktuell noch offen. Genau dieser Punkt zeigt, dass die bisher bekannte Beschickung noch nicht als endgültige Gesamtaufstellung betrachtet werden sollte.

Mehr als 100 Jahre Kirmes auf dem Sprödentalplatz

Die Geschichte der Sprödentalkirmes reicht weit über moderne Großfahrgeschäfte hinaus.

Das Stadtmagazin Krefeld zeichnet die Jahrmarkttradition bis ins Mittelalter zurück. Bereits 1361 erhielt Krefeld Rechte für einen Jahr- und Wochenmarkt. In späteren Jahrhunderten wechselten die Kirmes- und Marktveranstaltungen mehrfach ihren Standort.

Dabei waren Jahrmärkte schon früh Orte für technische und ungewöhnliche Schaustellungen. Das Krefelder Stadtmagazin erinnert beispielsweise an eine 1859 auf dem Karlsplatz aufgebaute „Arche“ mit exotischen Tieren. 1892 konnten Besucher dort einen Edison-Phonographen ausprobieren und sogar die eigene Stimme auf einer Wachsrolle aufnehmen.

Nach Auseinandersetzungen um den Karlsplatz und einem zeitweiligen Verbot von Kirmesveranstaltungen in Preußen entstand im frühen 20. Jahrhundert die Grundlage für den heutigen Standort.

Der Name Sprödental wird mit dem Gelände verbunden, das der Rechtsanwalt, Poet und Gartenfreund Josef Olivier Massot Anfang des 19. Jahrhunderts erworben hatte. 1911 diente das Areal erstmals als Ort einer Gewerbe-, Industrie- und Kunstausstellung.

Seit 1924 wird der Sprödentalplatz dauerhaft als Kirmes- und Messeplatz genutzt. Die erste Kirmes fand zunächst noch auf einem kleineren, eingezäunten Bereich an Grenzstraße und Uerdinger Straße statt. In den folgenden Jahren wurde das Gelände weiter ausgebaut und befestigt.

Damit kann die Kirmes auf dem Sprödentalplatz heute auf mehr als ein Jahrhundert Geschichte zurückblicken. Die technische Entwicklung ist dabei enorm: Wo früher Schaustellungen, Tierbuden, frühe Tonwiedergabe und einfache Karussells Publikum anzogen, stehen heute Anlagen wie Invader, moderne Rundfahrgeschäfte und mehrstöckige Geisterbahnen.

Traditionen gehören bis heute zum Fest

Trotz moderner Fahrgeschäfte hat die Sprödentalkirmes ihre traditionellen Bestandteile behalten. Die Stadt beschreibt die offizielle Eröffnung am Riesenrad mit drei Böllerschüssen als Startsignal für den Rummel.

Zu den über Jahre gepflegten Aktionen gehören außerdem der Fähnchentag, Familientarife und Feuerwerke. Der Deutsche Schaustellerbund nennt diese Programmpunkte ebenfalls als prägende Bestandteile der Krefelder Kirmeskultur.

Für konkrete Aktionszeiten der Herbstausgabe 2026 sollte jedoch die aktuelle Veröffentlichung der Stadt abgewartet werden. Frühere Abläufe oder allgemeine Traditionsbeschreibungen sind nicht automatisch mit dem endgültigen Programm für Oktober gleichzusetzen.

Aktueller Stand: starke Namen, aber noch keine Endliste

Anfang September ergibt sich damit bereits ein deutlich umfangreicheres Bild der Herbst-Sprödentalkirmes 2026.

Besonders im Fokus stehen Invader, Caribbean Star und Geister Tempel. Dazu kommen nach aktuellem öffentlich nachvollziehbarem Stand Mama Caramba, Jetlag und Speedy. Gleichzeitig zeigen die Änderungen rund um Willy der Wurm und die Wilde Maus, dass die Planung noch in Bewegung war.

Der Sprödentalplatz bietet mit mehr als 52.000 Quadratmetern ausreichend Raum für eine große Mischung aus Fahrgeschäften, Spielgeschäften, Gastronomie und klassischen Kirmesangeboten. Eine vollständige offizielle Beschickerliste der Stadt bleibt dennoch der entscheidende nächste Schritt.

Bis diese veröffentlicht wird, behandelt FunFair Entertainment die bekannte Aufstellung als recherchierten Zwischenstand und kennzeichnet offen, wo Betreiberangaben, Social-Media-Informationen oder Szenequellen zugrunde liegen.

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Häufige Fragen zum Artikel

Wann findet die Herbst-Sprödentalkirmes Krefeld 2026 statt?

Die Herbst-Sprödentalkirmes findet vom 2. bis 11. Oktober 2026 auf dem Sprödentalplatz statt. Der aktuelle Veranstaltungskalender der Stadt nennt Freitag, 2. Oktober, 17 Uhr als Beginn und Sonntag, 11. Oktober, 22 Uhr als Ende der Veranstaltung.

Welche Fahrgeschäfte sind für die Sprödentalkirmes Krefeld 2026 bereits bekannt?

Zum aktuellen öffentlich nachvollziehbaren Stand gehören Invader von Marvin Dreßen, Caribbean Star von Schneider, Geister Tempel von Bram van de Molengraft und Richard Sipkema, Mama Caramba von Jansen, Jetlag von Weber und Speedy von Welte. Eine vollständige offizielle Endbeschickung liegt noch nicht vor.

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